Therapievorteile

Ein Diagramm, das die Dialyse mit der natürlichen Niere vergleicht (schematische Abbildung der wöchentlichen Clearance).

Zur Zeit ist die HighVolumeHDF® mit ihren zahlreichen positiven Auswirkungen auf dialysebedingte kardiovaskuläre Risikofaktoren das effektivste Behandlungsverfahren1 und kommt dem Eliminationsprofil der gesunden Niere am nächsten.

Durch das Erreichen hoher Substitutionsvolumina in der HighVolumeHDF® werden insbesondere die Mittelmoleküle sehr effektiv eliminiert. HighVolumeHDF® verbessert die Prognose der Patienten und hat vorteilhafte Auswirkungen auf wichtige kardiovaskuläre Risikofaktoren:

  • Serum ß2-M und Phosphatspiegel2,3,4
  • Entzündungsreaktion5
  • Intradialytische hämodynamische Stabilität6
  • Anämiekontrolle7

Diese Faktoren tragen zu einem verbesserten Patientenüberleben bei.8

1 Krick G, Ronco C (eds), Contrib Nephrol. (2011); 175: 93-109.
2 Canaud B., Contrib Nephrol (2007); 158: 216-224.
3 Penne L. et al., Clin J Am Soc Nephrol (2010); 5: 80-86.
4 Davenport A., Nephrol Dial Transplant (2010); 25: 897-901.
5 Pedrini L. et al., Nephrol Dial Transplant, advanced access published Jan 18, 2011.
6 Locatelli F. et al., J Am Soc Nephrol (2010); 21: 1798-1807.
7 Bonforte G. et al., Blood Purif (2002); 20: 357-363.
8 Maduell F. et al., J Am Soc Nephrol (2013); 24: 487-497.

Geringere Mortalität mit HighVolumeHDF®

Diagramm, das das verringerte Mortalitätsrisiko mit High-Flux HD zeigt – Ergebnisse der Katalanischen HighVolumeHDF Studie (Abb. nach Originalpublikation).

Die katalanische high-volume HDF-Studie zeigte für HighVolumeHDF®-Patienten eine signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 30 %.1 

Weitere Studiendetails

1 Maduell F. et al., J Am Soc Nephrol (2013); 24: 487-497.

Weniger kardiovaskuläre Komplikationen mit HighVolumeHDF®

Viele Risikofaktoren tragen gemeinsam zu kardiovaskulären Erkrankungen bei, die zu einem schnellen Fortschreiten von Arteriosklerose und Linksventrikulärer Hypertrophie führen können. Zudem stehen diese kardiovaskulären Erkrankungen im Zusammenhang mit einer verminderten Verträglichkeit der Hämodialyse und anderen Komplikationen.

Erhebliche Risikofaktoren sind Entzündungen und erhöhte β2-Mikroglobulinspiegel, die während der Dialyse effekiv reduziert werden sollten. 

Senkung des ß2-Mikroglobulins

Ein Diagramm, das die ß2-m Spiegel in der CONTRAST Studie zeigt2 (Abb. nach Originalpublikation).

An der Entstehung der urämischen Toxizität ist eine große Anzahl verschiedener Substanzen beteiligt. Dazu gehören größere gelöste und proteingebundene Verbindungen, die scheinbar mit schädlichen biologischen und klinischen Auswirkungen im Zusammenhang stehen, aber während der Dialyse nur schwer entfernt werden können. Erhöhte Serum ß2-Mikroglobulinspiegel können zu einer höheren Mortalität führen.1

Ergebnisse einer Patienten-Untergruppe der CONvective TRAnsport STudy (CONTRAST)-Studie zeigen, dass bei Patienten unter HDF die prädialytischen Serum ß2-Mikroglobulinspiegel nach 6 Monaten signifikant reduziert sind.2

1 Cheung A. et al., J Am Soc Nephrol (2006); 17: 546-555.
2 Penne L. et al., Clin J Am Soc Nephrol (2010); 5: 80-86.

Reduktion der Inflammation

Ein Diagramm, das die Bewertung des Entzündungsstatus zeigt2 (Abb. nach Originalpublikation).

Entzündungen sind für Dialysepatienten ein bedeutender kardiovaskulärer Risikofaktor. Die Serumspiegel von Entzündungsmarkern, wie Zytokinen und C-reaktivem Protein (CRP), sind bei diesen Patienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht. CRP ist ein Prädiktor für die Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität bei Hämodialysepatienten.1

Mit HDF behandelte Patienten profitieren im Vergleich zu Patienten auf Low-Flux-HD von den signifikant geringeren CRP-Spiegeln.2

1 Panichi P. et al., Nephrol Dial Transplant (2008); 23: 2337-2343.
2 Pedrini L. et al., Nephrol Dial Transplant (2011); 26 : 2617-2624.