Von Hämodiafiltration zu HighVolumeHDF®

Eine Abbildung, die die effektive Entfernung vieler Substanzen mit der Post-Dilution HDF erläutert.

In der HDF werden zwei physikalische Prinzipien (Diffusion und Konvektion) miteinander kombiniert. Die Konvektion entsteht durch Ultrafiltration großer Mengen Plasmawassers über die Dialysemembran hinweg. Sie ermöglicht insbesondere die effektive Entfernung größerer, mittelmolekularer Urämietoxine.

Das ultrafiltrierte Plasmawasser wird, idealerweise nach dem Dialysator (Postdilution), durch online hergestellte Substitutionslösung ersetzt, um die Flüssigkeitsbilanz aufrechtzuerhalten.

Das Volumen ist entscheidend

Aktuelle Studien haben gezeigt, dass das Erreichen eines hohen konvektiven Volumens in der HDF entscheidend für den Therapieerfolg ist.1,2,3,4  Die Herstellung großer Mengen an Substitutionsvolumen stellt nicht länger eine Herausforderung dar. Die Maximierung des Substitutionsvolumens für jeden Patienten erfordert einen neuen therapeutischen Ansatz – die HighVolumeHDF®.

1 Maduell F. et al., J Am Soc Nephrol (2013); 24: 487-497.
2 Ok E. et al., Nephrol Dial Transplant (2012); 28: 192-202.
3 Grooteman M.P. et al., J Am Soc Nephrol (2012); 23: 1087-96.
4 Canaud B. et al., Kidney Int (2006); 69: 2087-93.